Unternehmenskultur – Führung

Heute wird es mal etwas wissenschaftlich.

Definition – Führung

durch Interaktion vermittelte Ausrichtung des Handelns von Individuen und Gruppen auf die Verwirklichung vorgegebener Ziele; beinhaltet asymmetrische soziale Beziehungen der Über- und Unterordnung.

Ausführliche Erklärung:

durch Interaktion vermittelte Ausrichtung des Handelns von Individuen und Gruppen auf die Verwirklichung vorgegebener Ziele; beinhaltet asymmetrische soziale Beziehungen der Über- und Unterordnung.

Neben der Orientierung auf die Erreichung von Zielen durch Individuen und Gruppen in Organisationen, Unternehmen, Betrieben etc. bestehen Führungsfunktionen in der (Motivation) der Mitarbeiter (Untergebenen) und in der Sicherung des Gruppenzusammenhalts.

Führung wird allg. als psychologische und soziale Fähigkeit einer Person im Umgang mit Menschen betrachtet. Neben Persönlichkeitseigenschaften des Vorgesetzten haben weitere Faktoren wie die fachliche Autorität, die situativen Bedingungen, der Einsatz von Führungstechniken und die sozialen Beziehungen eine entscheidende Bedeutung für eine erfolgreiche Führung, die dadurch zu einem komplexen sozialen Prozess wird.

Führungskompetenz ist durch die formelle Organisation definiert und abgegrenzt (formelle Führung). In Arbeitsgruppen kann sich eine informelle Führung herausbilden; diese erfolgt durch Mitarbeiter ohne formelle Führungsposition, die aufgrund ihrer Persönlichkeit, Fachkompetenz und Erfahrung bes. geachtet werden und daher Einfluss ausüben.

aus Gabler Wirtschaftslexion

Kurz gesagt, eine gute Struktur und Kommunikation sind der Schlüssel

Früher hat man zwischen diesen 3 klassische Führungsstile

Autokratischer Führungsstil bedeutet: Nur die Führungskraft hat das Sagen. Der Chef entscheidet alles allein. Eine Begründung braucht er nicht abzugeben. Die Mitarbeiter sind nur ausführende Organe.

Demokratisch bedeutet: Die Mitarbeiter werden einbezogen. Entscheidungen werden mit ihnen diskutiert. Meist bildet sich dabei die endgültige Entscheidung schon heraus. Die Entscheidungsgründe werden ausführlich dargelegt.

Laissez-faire heißt wörtlich „machen lassen“: Der Chef kümmert sich um nichts; er hält sich raus. Er stellt höchstens die Arbeitsaufgabe oder das zu lösende Problem vor und gibt dazu einige Informationen. Dann sollen die Mitarbeiter sehen, wie sie zurechtkommen. Sie haben volle Freiheit. Sie entscheiden allein.

Diese Dreiteilung stammt von dem Psychologen Kurt Lewin, der sie Ende der 30er Jahre erstmals veröffentlicht hat. Im Prinzip hat sie bis heute Gültigkeit.

Fazit: auch heute noch aktuell, wobei die Stile eher situativ sind. Mal braucht man den Steuermann der genau sagt wo es langgeht, den Kurs sozusagen genau vorgibt. Dann reicht es auch aus nur das Ziel vorzugeben und Weg dahin den Mitarbeitern selbst überlassen. Oder es wird gemeinsamen das Ziel und der Weg erarbeitet. Wichtig bei allem ist jedoch die Wertschätzung für die Mitarbeiter.

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